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11. Schwangerschaftswoche


Alle wichtigen Informationen, Termine und wertvolle Tipps für die 11. SSW auf einen Blick
Schwangerschaft: 11. SSW - 11. Schwangerschaftswoche
 
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Mein Körper in der 11. Woche: Gut durchblutet

Dass Sie laut Waage bereits gegen Ende des 3. Schwangerschaftsmonats Gewicht zulegen, hängt auch damit zusammen, dass mehr Blut durch ihre Adern fliesst.

Bis zur Geburt Ihres Babys wird etwa 45 bis 50 Prozent mehr Blut in Ihrem Körper zirkulieren. Auch Ihr Kreislauf dreht auf. Und das hat einen wunderbaren Nebeneffekt: Ihre Hände und Füße sind schön warm, weil gut durchblutet.

Mein Baby in der 11. Woche: Die Organe fangen an zu arbeiten

Von der 9. Woche bis zum Ende der 11. wächst Ihr Baby schnell. Es misst jetzt vom Scheitel bis zum Steiß (SSL) schon 4,5 Zentimeter. Der Blutkreislauf kommt in Gang und langsam nehmen die Organe die Arbeit auf.

Termine in der 11. Woche: Mögliche Vorsorgeuntersuchungen

Ab der 11. SSW sind verschiedene Untersuchungen zur Pränataldiagnostik möglich, etwa die Nackenfaltenmessung zusammen mit dem Erster-Trimester-Bluttest.

Bei dieser Untersuchung wird eine für Sie die persönliche Wahrscheinlichkeit einer Fehlbildung des Babys ermittelt, die aufgrund jahrelanger Erhebung dieser Werte / Zahlen sehr genau ist. Bei dieser Methode werden bestimmte Blutwerte, Ihr Alter und die via Ultraschall ermittelte Nackenfaltendichte des Babys in Relation zueinander gesetzt. Zusammen ergebt sich eine statistische Wahrscheinlichkeit.

Viele Ärzte empfehlen aufgrund der umfangreichen und positiven Erfahrungen mit dieser Vorsorgeuntersuchung sogar schon anstelle einer Amniozenthese oder Chroionzottenbiopsie, da es hier für Mutter und Baby keine Risiken gibt.

Außerdem kann in der 11. SSW und auch in der 12. SSW eine Chorionzottenbiopsie durchgeführt werden.

Tipps: Zusätzliche Möglichkeiten in der Pränataldiagnistik

Sicher haben Sie schon davon gehört, dass es Untersuchungen gibt, mit deren Hilfe bereits im frühen Stadium der Schwangerschaft seltene Krankheiten oder Fehlentwicklungen erkannt werden können.

Zur Pränataldiagnostik gehören (neben invasiver Diagnoseverfahren wie die „Chorionzottenbiopsie“) auch drei Screening-Tests: die Nackenfaltenmessung, der Erster-Trimester-Bluttest und der Tripletest.

Viele Gynäkologen bieten zwischen 11. und 14. SSW neben der regulären Vorsorge dieses Erster-Trimester-Screening an. Damit lässt sich berechnen, wie hoch das Risiko einer Schwangeren ist, ein Kind mit bestimmten Behinderungen zu bekommen. Die Kosten werden von den Krankenkassen allerdings nur bei über 35-Jährigen oder bei besonderen familiären Risiken übernommen.

Das Wesentliche dieses Screenings ist die Ultraschallmessung in der Nackentransparenz (NT) beim Fötus. Im Fall von Chromosomenveränderungen, etwa beim Down-Syndrom, aber auch anderen Fehlentwicklungen, staut sich in der Nackenregion vermehrt Flüssigkeit, die im Ultraschallbild zu erkennenr ist.
Die Ärztin kombiniert die Messung in der Regel mit einem Erster-Trimester-Bluttest, der das mütterliche Blut auf Eiweiß- und Hormonwerte untersucht. Die Kombination dieser Werte mit dem Ergebnis der Nackentransparenz-Messung und dem Alter der Schwangeren erlaubt eine recht relativ zuverlässige Risikoberechnung.

Das Ersttrimester-Screening hat den früheren Triple-Test weitgehend abgelöst. Auch er kombiniert Blutwerte und Alter der Frau für eine Risikoberechnung. Er beinhaltet jedoch keine Nackenfalten-Messung und gilt mittlerweile als recht ungenau.

Links im Internet

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Von der allgemeinen Information über vorgeburtliche Untersuchungsmethoden bis hin zur Beratung für Schwangere in einer Konfliktsituation: Die Experten des Arbeitskreises Pränatale Diagnostik in Münster sind Ärzte, Human-Genetiker, Soziologen und Psychologen und beraten ganzheitlich und individuell. Das Ziel des Arbeitskreises ist es, Chancen, Risiken und auch die möglichen Konsequenzen etwa der Pränatal-Diagnostik bewusst zu machen und Paare in ihren Entscheidungen bestmöglich zu...www.praenataldiagnostik-info.de
 
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