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10. Schwangerschaftswoche


Alle wichtigen Informationen, Termine und wertvolle Tipps für die 10. SSW auf einen Blick
Schwangerschaft: 10. SSW - 10. Schwangerschaftswoche
 
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Mein Körper in der 10. Woche: Öfter müssen müssen

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Ihre Gebärmutter wächst auch in der 10. Woche unaufhörlich weiter und drückt so zwangsläufig auf die Blase. Die Folge: Sie müssen schneller auf die Toilette, weil der Raum für die Blase kleiner wird. Also: „Wo bitte ist die nächste Toilette?“ist für Schwangere total normal..

Trotzdem sollten Sie viel trinken, denn während der Schwangerschaft sind Sie auch anfälliger für unangenehme Blasenentzündungen. Wenn Sie Ihre nächtlichen Toiletten-Gänge etwas reduzieren möchten, versuchen Sie, ein bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr zu trinken.
 

Mein Baby in der 10. Woche: Vom Embryo zum Fötus

Das Ende der 10. Woche ist ein bedeutender Zeitpunkt für die Entwicklung Ihres Babys: Es wird vom Embryo (griechisch für „im Inneren keimen“) zum Fötus (lateinisch für „Nachkomme“). Ganze 30 Millimeter, 3 Zentimeter, misst ihr Baby schon zu Beginn des 3. Schwangerschaftsmonats.

Die Organbildung ist abgeschlossen und alle Körperteile sind angelegt. Ab jetzt werden sie ausreifen und wachsen. Viele Feinheiten, wie beispielsweise Fingernägel und Flaumhaare, kommen hinzu.

Die gute Nachricht für Sie: Um die 10. Schwangerschaftswoche herum endet eine kritische Zeit Ihrer Schwangerschaft.

Termine: In der 10. Woche steht die zweite Vorsorgeuntersuchung an

In der 10. SSW oder der 11. Schwangerschaftswoche steht Ihre zweite Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen an – kombinieren Sie den Termin am besten mit der ersten Ultraschalluntersuchung.

Tipps: Mögliche Zusatz-Untersuchungen im ersten Schwangerschaftsdrittel - Für und Wider

Ab der 10. SSW können Sie Ihre erste Ultraschalluntersuchung vornehmen lassen - ein unvergesslicher Moment für Sie und Ihren Partner: zum ersten Mal sehen Sie Ihr Kind und wie sein kleines Herz schlägt. Normale Ultraschalluntersuchungen sind für Sie und Ihr Baby nicht gefährlich.


In der 10. Woche können noch verschiedene andere Untersuchungen vorgenommen werden:


  • Die Doppler-Sonografie (auch „Doppler-Ultraschall“, „Farbdoppler“) dagegen kann Ihr Baby belasten. Sie produziert Wärme, mit deren Hilfe Blutgefäße farbig dargestellt werden. Diese Untersuchung wird eigentlich nur gemacht, wenn die Ärzte befürchten, dass das Baby unterversorgt ist.
  • Die risikolose 3-D-Sonografie macht räumliche Bilder. Dieses Verfahren wird eigentlich eingesetzt, wenn der Verdacht auf Fehlbildungen im Gesicht besteht. Viele Ärzte machen diese Form des Ultraschalls inzwischen gern, um Ihren Patientinnen ein noch eindrucksvolleres Bild ihres Babys zu zeigen.

Hinweis zum "in Ruhe drüber nachdenken": In der 11. SSW und 12. SSW ist auch eine Chorionzottenbiopsie möglich. Die Chorionzottenbiopsie ist ein so genanntes invasives Diagnoseverfahren, mit dessen Hilfe Veränderungen an den Chromosomen, Blut- oder Muskelerkrankungen erkannt werden können. Den Test empfehlen Ärzte vor bei einer Risikoschwangerschaft, wenn Sie zum Beispiel älter als 35 sind, die Blutuntersuchungen ein erhöhtes Risiko ergeben haben oder in der Familie genetische Erkrankungen vorliegen.

Bei dieser Untersuchung wird entweder durch die Bauchdecke oder durch Vagina und Muttermund Plazentagewebe entnommen, das in diesem Stadium noch Chorionzotten heißt. Nach zwei bis fünf Tagen erfahren Sie erste Ergebnisse.
Der Vorteil der Chorionzottenbiopsie ist, dass sie deutlich früher als die Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt werden kann. Der Nachteil ist, dass mit ihr ein höheres Fehlgeburtsrisiko (1 bis 3 Prozent) einhergeht.

Überlegen Sie sich genau, ob Sie diese Untersuchung machen lassen möchten, fragen Sie Ihren Arzt auch nach alternativen Methoden zur Früherkennung wie Blut-Tests bei Verdacht auf Down-Syndrom.
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