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Wozu die Trotzphase beim Kleinkind gut ist


Kleinkinder in der Trotzphase können anstrengend sein. Wie Sie damit umgehen sollten.

Die Trotzphase durchleben die meisten Kleinkinder mit rund 2 Jahren. Dann gibt es Wutausbrüche im Supermarkt, weil das Kleinkind den Schokoriegel nicht bekommt, wegen einer „falschen Hose“ oder wüstes Hauen anderer Kinder wegen eines weggenommenen Spielzeugs. Diese Beispiele ließen sich unendlich ergänzen, doch was ist dran an der so genannten Trotzphase?
Trotzphase
 

Durch die Trotzphase selbstständiger werden

Die Trotzphase ist für ein Kleinkind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Selbständigkeit. Ein Wutausbruch in der Trotzphase entsteht meist aus einer Frustration, wenn Ihr Kind merkt, dass es etwas nicht schafft, was es aber unbedingt schaffen will. In der Trotzphase lernen die Kleinkinder, dass man im Leben durchhalten muss und nicht nachlassen darf. In dieser schwierigen Phase ist Ihr Kind verunsichert und braucht besonders viel Zuneigung und Liebe.
Während sich das Kleinkind in vielen Dingen, wie zum Beispiel der Sprache, sehr schnell entwickelt, wächst die Emotionskontrolle nicht in der gleichen Geschwindigkeit mit. So kommt es, dass das Kind seinen Wutausbruch im Supermarkt nicht plant, um etwas zu erreichen, sondern seinen Zustand viel mehr als eine Naturgewalt erlebt.

Mit der Trotzphase richtig umgehen

Eltern dürfen also trotziges Verhalten Ihres Kindes nicht persönlich nehmen. Ein Wutausbruch bei Kleinkindern in der Trotzphase dauert in der Regel nur kurz. Danach sollten Sie noch einmal in Ruhe mit Ihrem Kind über die Situation reden. Hier ist Geduld seitens der Eltern gefragt, denn so einen Wutausbruch kann es mehrmals am Tag geben.
In der Trotzphase sollten Sie Ihre Regeln nicht vergessen und weiterhin Grenzen setzen. Auch wenn das Geschrei nur noch lauter wird. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken.
Während eines Wutanfalls sollten Sie

  • Ruhe bewahren,
  • konsequent bleiben und
  • dem Kind erklären, warum es seinen Willen nicht durchsetzen kann.
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