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Baby: Fieber bekämpft Krankheiten


Wenn ein Baby Fieber hat, machen sich Eltern große Sorgen. Fieber hilft dem Baby aber, mit Krankheiten fertig zu werden.
 

Fieber erkennen

Wann beim Baby Fieber vorliegt, hängt vom Alter des Kindes ab. Ein Baby unter sechs Monaten hat bei einer Körpertemperatur von mehr als 38 Grad Fieber, ein älteres Baby bei mehr als 38,4 Grad. Bei Kleinkindern bis zu vier Jahren liegt die Fiebergrenze bei 39 Grad.
Baby: Fieber - was tun?
 

Baby: Fieber verrät viel über den Körper

Hat ein Baby Fieber, so ist das ein positives Signal und eine Maßnahme des Körpers gegen eine beginnende Krankheit. Aber einen Nachteil gibt es schon: Das Baby reagiert unruhig, quengelt und ist durch die erhöhte Körpertemperatur geschwächt. Eltern brauchen sich jedoch keine Sorgen zu machen. In den meisten Fällen sinkt das Fieber nach zwei bis drei Tagen wieder.
Fieber an sich ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Eine erhöhte Temperatur bis 38,5 Grad allein ist noch kein Alarmzeichen. Ein weiterer Anstieg deutet auf Fieber und eine Krankheit hin, von harmlosen Atemwegsinfekten bis zu Babykrankheiten wie den Masern.

Bei Fieber das Baby zum Arzt bringen

Wenn das Baby hohes Fieber bekommt oder zum ersten Mal einen Fieberkrampf durchgemacht hat, sollten Sie sich nicht auf die Heilkräfte des Körpers verlassen und das Fieber selbst behandeln, sondern den Kinderarzt um Rat fragen.

Flüssigkeitsverlust ausgleichen

Wenn das Baby nur Fieber hat und keine weiteren Symptome wie Hautausschlag, Husten, Erbrechen oder Durchfall auftreten, muss die Körpertemperatur nicht gesenkt werden. Weil ein Baby mit Fieber viel schwitzt, leidet es unter Flüssigkeitsverlust. So können Eltern den Wasserhaushalt und die Energiereserven beim Baby wieder auftanken:
  • Zu Trinken anbieten: Häufiger als sonst und regelmäßig sollten Eltern dem Baby zu trinken geben, entweder aus der Brust oder Flasche. Gut bewährt haben sich ungesüßte Tees oder stilles Wasser auf Zimmertemperatur.
  • Im Zwiebellook anziehen: Während das Fieber beim Baby steigt, ist ihm eher kühl, sobald aber die Endtemperatur erreicht ist, wird ihm sehr warm. Am besten bereiten Eltern das Baby auf die Temperaturunterschiede vor, indem sie es im Zwiebel-Look aus leichter Baumwollkleidung kleiden. Dann können sie das Baby nach Bedarf an- und ausziehen.

Fieber lindern

Fieber an sich ist etwas Gutes, denn der Körper bekämpft damit krank machende Eindringlinge. Eltern sollten bei Fieber also nicht gleich mit Fieberzäpfchen gegensteuern. In einigen Fällen, wie beim Fieberkrampf, ist es besser, das Fieber zu senken: Wenn das Baby auch nach einer Schlafphase längere Zeit nicht trinkt, oder das Fieber von Erbrechen und Durchfall begleitet wird, denn hier besteht die Gefahr der Austrocknung.
Hausmittel wie kalte Waschungen oder nasse Wadenwickeln senken das Fieber. Hatte das Baby einen Fieberkrampf, hilft bei steigender Temperatur vorbeugend ein vom Kinderarzt verschriebenes fiebersenkendes Mittel.

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