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Wie schummelt Ihr Eurem Kind Penicillinsaft unter?


Mein Avatarkathrin
Frage vom 27. Januar 2010
Hallo,

mein kleiner Sohn hat eine fiese Grippe mit Ohrenentzündung, Fieber und allem drum und dran. Seit einigen Tagen versuche ich mehr oder weniger erfolglos, ihm diverse Medikamente unterzujubeln. Zäpfchen verträgt er nicht so gut, die kommen immer relativ schnell wieder heraus, und ich bin dann nicht sicher, ob der Wirkstoff schon ordentlich angekommen ist.

Am schlimmsten sind aber Säfte: Sein Penicillinsaft schmeckt zum Beispiel wirklich fies, aber auch sämtliche Erklärungen, warum der gut ist, auch durch den Kinderarzt, überzeugen Peter nicht, ihn trotzdem zu nehmen. Er spuckt und würgt und prustet, was das Zeug hält, und nach dem dritten Anlauf mit der vollen Portion ist vielleicht die Hälfte drin.

Untermischen in Getränken habe ich bereits mehrmals erfolglos probiert. Er schmeckt das sofort und trinkt dann einfach nichts mehr. Er behauptet auch bei 39,6 Grad Fieber noch, dass er nicht krank ist, nur damit er nichts nehmen muss.

Wie macht Ihr das: Habt Ihr Tricks, mit denen Eure Kinder Säfte erfolgreich nehmen - ohne dass Ihr Euch nach jedem Versuch fühlt, als wäret Ihr gerade einen Marathon gelaufen?

LG Kathrin
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4 Antworten

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Antwort vom 27. Januar 2010

"Bittere Medizin" - hallo Kathrin: einfachstes Hausmittel ist Honig, um was auch immer zu versüßen!

In Honig können kleingemahlene Tabletten oder auch Säfte untergemischt werden.
Das hat schon bei mir als Kind funktioniert - meine Mutter hat mir damals immer eine "Ladung Smarties" hinterhergegeben - da war jeder bittere Geschmack weg!
Viele Grüße, Annette
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Antwort vom 27. Januar 2010

Eklige Medizin verabreichen

Liebe Kathrin,

bei uns haben auch weder Überredungskünste noch Untermischkünste geholfen - da kannst du sogar fieseste Säfte in rosa Mäuse vom Kiosk füllen...

Bei unserem Sohn haben wir den (Genesungs-)Spieß herumgedreht: ...und gesagt, dass wir wollen, dass es ihm wieder besser geht, dass er bald wieder gesund werden möge, dass aber der XY-Saft wirklich garstiggreulich schmeckt, aber nun mal eingenommen werden muss, weil er hilft. Wir haben immer betont, dass der Arzt das auch gesagt hat. Für alle aber, die dann (schnell über Nacht) gesund werden, gibt es natürlich eine Belohnung...

Oft haben wir einen ganz leckeren Saft (Mango-Apfel, Banane) versprochen, den es nach diversen Gebräulöffelchen ganz schnell hinterher zu schlucken gab - aus einem Erwachsenenschnapsglas...

Gute Besserung wünscht auf alle Fälle
emmi
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80.pngchristianeh...
Antwort vom 28. Januar 2010

Bittere Medizin für Kinder

Hallo Kathrin,

wir mussten zum Glück noch nicht so viel bittere Medizin für Kinder einsetzen; die meisten Säfte, auch Antibiotika schmeckten Henri sogar ganz gut, Ich habe ihm die wirklich bittere Medizin immer als eine "Mutprobe" verkauft, die nur sehr mutige Piraten überhaupt schaffen. Und danach gab es zur Belohnung ein Smootie oder etwas Süsses, damit der fiese Geschmack schnell verschwindet...

Gute Besserung für Peter!
LG, Christiane
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Mein Avatarkathrin
Antwort vom 31. Januar 2010

Danke für Eure super Tipps zum Kindersaft einnehmen!

Ich habe mir aus Euren Tipps einen Cocktail gemischt und war/bin mit Folgendem ganz erfolgreich: Den Saft gibt's im --> Schnapsglas, gemischt mit Orangensaft, Milch oder Actimel; hinterher gibt's keine --> Smarties, aber Gummibärchen, die mag Peter lieber - wahlweise auch eine Folge Mondbär, und eingeleitet wird alles von einem Überzeugungsgespräch à la: --> Du bist doch ein großer Junge, Pirat, ein Krokodil..., auf jeden Fall kannst Du das! Das ist nicht immer überzeugend, aber wenn ich ihn dazu nötige, anzufangen zu trinken, und dann dabei erstens sage, dass es doch gar nicht so schlecht schmeckt gemischt mit Saft etc. (da sieht man, dass er es auch merkt) und zweitens lobe, wie toll und super und prima er das macht, trinkt er den Rest von allein und ist dann super stolz, dass er jetzt für seine tolle Leistung Gummibärchen etc. bekommt.

Tausend Dank noch mal!!

Liebe Grüße

Kathrin
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