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Wichtig: Kein Honig für Babys


Frage vom 16. März 2009
In Anlehnung an einen Tipp aus einer der vorangegangenen Fragen, hier ein wichtiger Artikel aus der Ärztekammer (www.aerztekammer-bw.de/15/02gesundheitstipps/g_m/honig.html) zum Thema: "Honig bei Babys?" "Leider wird immer wieder mündlich und auch schriftlich empfohlen, den Tee für das Baby mit Bienenhonig zu süßen. Auch gibt es Empfehlungen, bei Trinkfaulheit wunde Brustwarzen mit Honig zu bestreichen. Es muss jedoch dringend vor jeglicher Gabe von Bienenhonig an Säuglinge im ersten Lebensjahr gewarnt werden! Die nachfolgenden Hinweise sollen dazu beitragen, dass kein Baby durch ein in guter Absicht gefüttertes Nahrungsmittel in Gefahr gerät. Honig ist ein hochwertiger Naturstoff mit vielen guten Eigenschaften. Bei der Verarbeitung von Bienenhonig können jedoch grundsätzlich Bakterien aus der Umwelt in den Honig gelangen. Besonders gefährlich für Säuglinge ist der Krankheitserreger Clostridium botulinum, der ein lähmendes Gift bildet. Bereits kleine Mengen dieser (im Honig in dieser Dosis für den Erwachsenen völlig ungefährlichen) Erreger führen zu einer Lähmung des Säuglingsdarmes; eine hartnäckige Verstopfung ist dann erstes Krankheitszeichen. Die Erreger vermehren sich explosionsartig im Darm und ihr Gift, das Botulinustoxin, tritt in den Blutkreislauf über. Es bewirkt eine zunehmende Lähmung aller Muskeln, so dass es neben Darmstillstand zu Schlucklähmung, Augenmuskellähmung, fehlender Mimik, Lähmungen in Armen und Beinen, Halteschwäche des Kopfes und schließlich zur Atemlähmung kommen kann. Unbemerkt kann der Säuglinsbotulismus zum Tode des Babys führen! Intensivtherapie ist sofort nötig, ein Heilungsprozess ist zwar möglich, ein bleibender Schaden jedoch zu erwarten! Glücklicherweise ist der Säuglingsbotulismus ein sehr seltenes Krankheitsbild. Er entsteht üblicherweise nur bei Kindern im ersten Lebensjahr - ganz besonders in den ersten sechs Monaten. Nur in diesem Zeitraum ist es den Bakterien möglich, den Darm zu besiedeln, sich zu vermehren und ihr Bakteriengift zu bilden. Bei älteren Kindern und Erwachsenen kommt es nicht mehr dazu, vermutlich weil eine stabile Darmflora dem Botulismus Bakterium keinen Platz lässt. Um den Säugling wirksam zu schützen, muss in den ersten 12 Lebensmonaten vollständig auf jegliche Verwendung von Honig in jeder Form verzichtet werden." Ein zwar seltenes, leider jedoch sehr schwerwiegendes Krankheitsbild; daher die Info von meiner Seite. Liebe Grüße an alle, Snjezana
Themen: Ernährung
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3 Antworten

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Antwort vom 16. März 2009

gut zu wissen !

Erst gestern abe ich mir zufälligerweise zu diesem Thema Gedanken gemacht. Meine Tochter ist jetzt 15 Monate alt und ißt für ihr Leben gern. Da ich gerade dabei war für meinen Sohn ( 5 Jahre) ein Honigbrot zuzubereiten, fragte ich mich ob ich wohl nun auch meiner Tochter etwas davon abgeben sollte. Aus Unsicherheit habe ich es dann lieber gelassen. Vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag. Grüße Annette
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Antwort vom 17. März 2009

danke

liebe snjezana, super, endlich mal eine ausführliche erklärung zu diesem thema! auf manchen honiggläsern ist schon ein hinweis vermerkt. danke nochmal und lg stina
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Mein Avatarkathrin
Antwort vom 17. März 2009

Da käuft's einem ja kalt den Rücken herunter, wenn man die

Folgen liest! Herzlichen Dank für die Info! Kathrin
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