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ADHS und Co?!? - Was sind Hinweise auf ADS und ab wann kann ADS / ADHS diagnostiziert werden?


80.pngchristianeh...
Frage vom 5. November 2009
Hallo,
man hört ja immer wieder von Kindern, bei denen erst nach vielen Problemen in der Schule die Diagnose ADS oder ADHS gestellt wird. Und auch in unserem Bekanntenkreis gibt es gerade ein 10jähriges Kind, bei dem ADS diagnostiziert wurde. Ab wann kann man eigentlich erkennen (oder diagnostizieren), ob ein Kind an ADS oder ADHS leidet und was sind mögliche Hinweise?
Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen ADS und ADHS?

Lieben Dank für die Antworten :)
Christiane
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5 Antworten

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Mein Avataretta
Antwort vom 5. November 2009

ADS / ADHS

Hallo Christiane,

schau mal hier
http://www.stress-gesundheit.de/jugend.html

Ich fand das sehr gut erklärt, wenn`s denn auch stimmt.
War nicht ganz unlogisch!

LG, Elke
Bewertung:
5 von 5 (1 Bewertung)
Antwort vom 5. November 2009

Was genau ist ADS, was genau ADHS?

Liebe Christiane,

lieben Dank für diese Frage! Bestimmt kommt jede(r) von uns damit in Berührung, im Bekanntenkreis, im Freundeskreis, genausogut auch im Familienkreis!

Entgegen landläufiger Meinung wird sogar bei Babies und Kleinkindern schon ADS oder ADHS diagnostiziert. Interessant u. a. Bücher zum Thema der ADHS-Therapeutin Cordula Neuhaus, die sich auch damit beschäftigt hat, wie vererbbar dieses Syndrom ist sowie auch andere Bücher, die sich mit dem systemischen Grund dieses Syndroms beschäftigen, d. h. wieviel die Familienordnung damit zu tun hat.

Zum Typ ADS neigende Kinder haben eine Konzentrationsschwäche, träumen gern ruhig vor sich hin, während zum Typ ADHS neigende Kinder mit Konzentrationsschwäche hyperaktiv sind.
Tagträumerei oder Hyperaktivität gepaart mit Konzentrationsschwäche, damit höchstwahrscheinlich einhergehende Schlafstörungen, Lernschwächen wie Legasthenie, Leseschwäche, Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, Dyskalkulie, zum Teil auch Kontaktstörungen durch Andersartigkeit, fällt bei immer mehr Kindern auf.
Wenn Kinder sich leicht ablenken lassen, keine Ausdauer bei Aufgaben haben (manche allerdings vertiefen sich richtiggehend in Tätigkeiten!), sehr impulsiv sind oder reagieren, auffällig vergesslich, leicht erregbar, launisch und zusätzlich noch sehr zappelig sind, gern überall dazwischenreden, ohne Pause in Bewegung sind, kaum warten können auf andere innerhalb einer Gruppe, wird auf ADS/ADHS untersucht. (Tests gibt es zwar im Internet, als selbst Betroffene würde ich mich jedoch eher mit der Fragestellung an eine professionelle Beratungsstelle wenden.)

Antje Oltmann hat hier im Forum als Spezialistin eine Gruppe zum Thema gegründet, der du ja schon beigetreten bist...
Danke übrigens gleich an dieser Stelle für das Gründen gerade dieser Gruppe! - Allein eine Freundin von mir hat mit ihrem Sohn schon Untersuchungen und Retalin sowie Hilfe durch Kinesiologie hinter sich! - Wo man hinhört, ist dies mehr und mehr ein Thema!

Viele Grüße sendet dir
emmi
Bewertung:
5 von 5 (1 Bewertung)
Antwort vom 6. November 2009

ADS, ADHS, Neurofeedback

Hallo,

meiner Vorrednerin möchte ich mich anschliessen - es ist WICHTIG, die Internettests für Jedermann nicht als finales Testergebnis zu sehen und alleine darauf Entscheidungen zu begründen.

Diese Symptomlisten wie auch die interaktiven Onlinetests, können einen Impuls liefern, dass es sich vielleicht um ADS oder ADHS handeln könnte. Die professionelle und erfahrene Meinung eines Experten ist sehr wichtig, es gibt viel zu beachten.

Und die Antwort muss auch nicht in jedem Fall Ritalin heissen. Ganz und gar nicht - es gibt inzwischen Alternativen, Antje Oltmanns sei hier empohlen. 

Und eine dieser Alternativen heisst Neurofeedback. Mehr dazu unter www.eeginfo.ch, eeginfo.com, eegexpert.net, mit der entsprechenden Internetsuche nach "ADS ADHS Neurofeedback" .. Bei Interesse kann ich gerne Infos passend heraussuchen.

(PS Ich betreibe ein kleines Onlineportal für Tests, die in den Händen von ausgebildeten Therapeuten eine Aussage über die Themen ADS und ADHS erlauben.)


Liebe Grüße aus Hamburg, 
Marco Versace
www.eegexpert.net


 
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Mein Avatardasdock
Antwort vom 6. November 2009

Was ist ADS und was ADHS?

Liebe Gruppe,

die Frage was ist ADHS und was ADS ist relativ schnell erklärt. Heute sagt man in der Regel ADHS- Aufmerksamkeits Defizit Hyperaktivitäts Sydrom.

AHDS ist eine genetische Besonderheit plus Eigensteuerung. Die Einstufung als Krankheit benötigen wir, damit wir im Gesundheitssystem die nötigen Hilfen bekommen. ADHS ist grundsätzlich als Unteraktivierung in bestimmten Hirnbereichen zu sehen. Um sich wohl zu fühlen, benötigen wir als Menschen ein gutes oder optimales Aktivierungsniveau. Der ADHSler ist somit in einer Situation die wenig Reize aufweist unteraktiviert und dadurch im Handlungszwang.

Was tut der Körper nun? Dem Körper, einschließlich dem Gehirn ist es relativ egal woher es die gewünschte Stimmulation bekommt. Zappeln hilf z.b. schon dem Baby sich wach zu halten oder zu puschen, essen/trinken/brabbeln geht auch. Ein beliebtes Bild ist das abendliche Aufdrehen von Kindern vor dem zu Bett gehen. Hier wird nochmal ordentlich auf den Sofas rumgehüpft! Manche Menschen, auch schon die ganz kleinen können sich auch angewöhnen in einen "Träumerchenzustand zu fallen" und auch darin stecken bleiben.

Hier wird auch klar, dass eine Stimmulation von aussen, ob nun Musik, Streit, Soziale Interaktion, Lob, oder neues Spielzeug den Körper puschen. Wenn der Lehrer vor dem Schüler steht und schreit, freut sich der unteraktivierte Körper. Er muss nicht mehr zappeln, sondern bekommt die Stimmulation von aussen, in diesem Fall dem aufgebrachten Lehrer. Ritalin und Co. puschen das Gehirn das auf ihre Art.
Mit Neurofeedback trainieren wir das Gehirn z.B. sich zu aktivieren und das Ziel ist diesen Vorgang zu automatisieren. Auch ein Interaktionstraining kann gerade bei kleinen Kindern wahre Wunder bewirken. Geht das Thema so früh wie möglich an! Ein ADHS muss nicht zwangsläufig eine schlechte Entwicklung bedeuten - ganz im Gegenteil!

Das ist jetzt erstmal alles sehr grob und einfach beschrieben. Aber meiner Erfahrung nach ist es erstmal wichtig einen Überblick über die Zusammenhänge zu bekommen.
Es gibt sehr sehr viel Literatur ... und das Netz ist voller Informationen ... :) :( 

Ich möchte hier auch nicht endlos über "Gibt es ADHS/ Ritalin eine Droge?" diskutieren, sondern ganz praktisch HIlfestellung bieten und über Methoden informieren die wirklich Greifen - denn wir wollen ja auch die Zeit mit unseren Kindern genießen!

@Christiane
-  Vielen Dank für die Einladung!
@Marco
- Grüß dich! Schön das du auch hier "an  der Front bist"!


Liebe Grüße aus Hamburg,
Antje

 

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1788.pngjuliaotto
Antwort vom 6. November 2009

Neurofeedback

hallo, wir kommen auch aus Hamburg und mein Lebensgefährte ist zufällig Neurofeedbacktherapeut und Ergotherapeut. Die Praxis in der er arbeitet hat sich auf ADS und andere Verhaltensauffälligkeiten spezialisiert.
Schau doch mal im Netz Ergotherapie Praxis Sabine Berndt.

LG Julia
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