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Suppenkaspar in der Kinderküche - Süßigkeitenkonsum bei Kindern mäßigen


80.pngchristianeh...
Frage vom 27. August 2009
hallo,

mein Sohn ist ein richtiger Zucker-Junkie, wenn man das so sagen darf, und ich habe die Sorge, dass ihn diese "Sucht" irgendwann zu einem kleinen Moppel macht.

Manches Mal habe ich ihm, wenn wir ein besonders dickes Kind sehen, schon gesagt, dass man so aussieht, wenn man zu viele Süßigkeiten und Junkfood isst, woraufhin er dann in dieser Situation auch sagt, dass er nicht so enden möchte. Er versteht den Zusammenhang also durchaus.

Aber sobald ihn der Zucker-Jieper überfällt, ist er nicht mehr zu bremsen, er sucht regelrecht nach Süßigkeiten, die er inzwischen gern auch heimlich konsumiert. Habt Ihr einen Tipp, wie ich dieses Verhalten in den Griff bekommen kann? Ich möchte ihm die Süßigkeiten ja nicht verbieten, sondern erreichen, dass er mit weniger "auskommt" und das dann auch bewusst genießt.

Viele Grüße,
christiane

P.S.
ich bin zwar aktuell noch das einzige Mitglied der Gruppe Kaspar in der Kinderküche, aber vielleicht interessieren sich auch andere für diese Gruppe...


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6 Antworten

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Mein Avatarkathrin
Antwort vom 27. August 2009

Gegen zu großen Süßigkeitenkonsum könnte helfen...

...immer wieder kleine Zwischenmahlzeiten anzubieten, die lecker und süß schmecken, aber die nicht so ungesund sind. Klar kennst Du die auf der Hand liegenden, wie Bananen, (Vollkorn-)Butterbrote mit Marmelade, Vollkornkekse, Joghurts, selbstgemachtes Eis aus Fruchtsaft usw.

Was mir noch einfällt, was vielleicht gut ankommen könnte:

- Pfirsich-Trauben-Melonenspieße
- Kekse oder Reiswaffeln in Apfelmus dippen
- Cornflakes oder Ähnliches zum Knabbern
- Ketchup selber machen - das bringt mich auf ein cooles Buch:

"Mama, das schmeckt super! - Die heimlich gesunden Lieblingsgerichte Ihrer Kinder - Wie Sie einen kompletten Blumenkohl servieren, ohne dass es jemand merkt!" von Jessica Seinfeld (der Frau von Jerry). Darin findest Du z.B., wie man Muffins, Pfannkuchen, Brownies, Donuts, Hamburger, Ketchup oder Dips möglichst gesund herstellt, ohne dass man das schmeckt. Und das Buch ist richtig nett gemacht.

Viel Spaß beim Kochen!

Kathrin
Bewertung:
4 von 5 (1 Bewertung)
Antwort vom 27. August 2009

Lust auf Süßes bei Kindern

 Ach je, das leidige Thema! Ich hab hier auch so ein Zuckermäulchen sitzen, mein 6-jähriger ist richtig  gierig auf Süßigkeiten (sein Bruder dagegen nicht so). Ich habe irgendwann wie die Schweden den Samstag als Naschtag eingeführt, als es mir zuviel wurde. Das haben die Kinder seltsamerweise akzeptiert (Samstag durfte man richtig viel naschen, unter der Woche gar nicht) und wir haben es eine Weile durchgehalten. 

Nach einiger Zeit haben wir den Naschtag wieder abgeschafft - war doch zu schade, im Sommer kein Eis oder nach einer reichlichen Gemüsemahlzeit nicht mal ein Stückchen Süßes zu bekommen. Aber immerhin war damit die Gewohnheit, immer und ständig nach Süßem zu quengeln, durchbrochen und momentan haben wir ein relativ normales, entspanntes Verhältnis zu Süßem. 

Ich finde es gut, wenn es nicht die Regel ist, dass es jeden Tag was gibt und auch, wenn man es ein wenig davon abhängig macht, was sonst gegessen wurde. An Tagen, an denen die Kinder toll ein gesundes Gericht mitgegessen haben, bekommen sie gerne auch was zum Naschen. 

Ansonsten gibt es ja die Weisheit, dass viele Getreidegerichte den Bedarf nach Süßem stillen, versuch das mal.
Und Kathrins Tipps für süße Mahlzeiten, die keine Süßigkeiten sind, finde ich auch klasse.
Liebe Grüße giu



Bewertung:
4 von 5 (1 Bewertung)
Antwort vom 27. August 2009

Wie Schleckermäulchen bändigen?

Hallo Christiane,

unser Sohn - Henri's Zwilling! Dazu kommt, dass er sehr wenig ist, sich viel bewegt, sodass ich auch nicht möchte, dass er sich dann von Süßigkeiten ernährt...

Unser Sohn geht auch meilenweit für Süßigkeiten am liebsten ausgefallener Art: Er besucht bei Süßigkeitenebbe daheim halt einfach Nachbarn oder beste Kumpel, vor allen die lieben spendablen mit HARIBO-Tütenvorrat und Tiefkühltruhe mit riesigem Volumen für Eiskübel!

Das blöde ist, dass ich daheim aus dem Naturkostladen Schokolade von VIVANI dahabe, Gummibärlitüten von BIOLINI. Die dürfen dann auch mal aufgegessen werden, aber es gibt keine riesigen Vorräte. Ich möchte auch keine Süßigkeiten verbieten, denn sonst wird der Japp noch größer. Ich mache deshalb auch oft frisch Eis aus Obst oder mit Sahne und gerösteten Mandeln, oder aus Haselnussmuß mit Honig, ohne viel Industriezucker. Es gibt auch oft Obstsalat, der auf halbgefrorenen pürierten Himbeeren serviert wird. Trotzdem bleibt der Süßigkeitenfimmel...
Wenn Kinder kommen, wird immer gefragt, ob Süßigkeiten da sind! Ich biete dann erst einen Teller Apfelspalten, aufgeschnittene Orangen, Melonenstücke, Walnüsse, Cashewkerne, getrocknete Rosinen, etc., an, dann erst gibt es für jeden eine kleine Miniform mit Gummibärchen, Muffins - oder der Renner zur Zeit bei allen: Bananenvollkornknäcke mit Apfel-Zimt-Rohrzucker obenauf oder jetzt gerade im Sommer heißbegehrt: Obstspieße mit Heidelbeeren, Erdbeeren, Ananasstückchen, Physalis. Auch die Sternfrucht auf einem schönen Teller mit kleinen Spießen kommt gut an. Kiwi ist oft im Sommer schnell matschig.

Was aber ungemein hilft: Wenn über den Tag verteilt immer wieder ans Trinken erinnert wird, oder kurz bevor Kindern Leckereien angeboten und hingestellt werden Wasser, Schorle oder auch mal ein Smoothie eingeschenkt wird, dann fallen sie nicht allzu sehr über die Süßigkeiten her, weil der Magen schon etwas gefüllt ist...

Wenn du dich im Bioladen einmal nach weniger gesüßten Knabbereien oder Leckereien umschaust, dann ist zumindest Henri's Figur nicht so sehr gefährdet...
Oft ist es auch gut Alternativen anzubieten: Du kannst gern eine Süßigkeit!  - ,,Müsliriegel oder kleine Minikeksrolle?'' Meistens gibt es eine schnelle Entscheidung, weil sie froh sind, überhaupt was Süßes zu bekommen...

Leider gibt es natürlich im Getränkemarkt, hier und da beim Einkaufen, immer mal wieder leckere Happen, die den Kleinen ungefragt angedreht werden. Die kleinen Tüten - oder zahnungesunde klebrige Lutscher sind natürlich in Windeseile im Mund verschwunden!

Oft frage ich dann einfach nach, ob es wieder bei Nachbarn Süßes gegeben hat. Dann geht es schnurstracks zum Zähneputzen. Das nervt die Kleinen dann auch schon irgendwann.

Bei deiner Gruppe Kaspar in der Kinderküche schaue ich gleich vorbei!

Viele Grüße von emmi!
 

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5 von 5 (1 Bewertung)
Antwort vom 28. August 2009

Wie wäre es mit Kakao ?

Hallo Christiane,

mir ist noch eingefallen, dass ich erst neulich gelesen habe, Kakao soll schlau machen, da Kakao eine Vielfalt an Pflanzenwirkstoffen (sogenannte bioaktive Substanzen) liefert, die für den Körper sehr wertvoll sein sollen.

Bitter-Schokolade mit hohem Kakaogehalt soll sehr gesund sein! Je höher der Kakaoanteil, desto niedriger ist die verwendete Zuckermenge. Kakao ist auch als Kupfer-Lieferant bekannt. Kupfer ist als Spurenelement wichtig für den Körper, es unterstützt die Blutbildung.

Bitter-Schokolade enthält Catechine, die das Herz schützen. Catechine gehören zu den Flavonoiden - der Gruppe der Pflanzenfarbstoffe. Sie können durch ihre starken antioxidativen Fähigkeiten, die selbst die Wirkung der Vitamine C und E übertreffen sollen, dazu beitragen, einem Herzinfarkt vorzubeugen und vor Krebserkrankungen zu schützen. In ihrem breiten Wirkungsspektrum hemmen sie aggressive Substanzen, sie fangen Radikale effizient ab, sie verhindern Ablagerungen an den Gefäßwänden (,,Der Spiegel'' in der Ausgabe 2/2004), regulieren den Blutdruck (Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen empfiehlt sogar Bluthochdruck-Patienten täglich eine halbe Tafel Bitter-Schokolade zu essen! Zu lesen in ,,süßwarenproduktion'' 2/2004, Verlag MHG Medien- und Handelsgesellschaft mbH) und regen das Immunsystem an !!!

Schon länger bekannt sind diese grundsätzlich sehr positiven Wirkungen vom Grüntee (und auch vom Rotwein...).

Gehalt an Catechinen in Milligramm:

Bitter-Schokolade (100 g Tafel) ca. 53,3 mg
Milch-Schokolade (100 g Tafel) ca. 15,9 mg
Grüntee zubereitet (1 Tasse) ca. 25,8 mg

 
Wie wäre es mal mit einer Tafel Feine Bitter Schokolade ''Grüntee'' von VIVANI (keine Schleichwerbung !!! - Diese Schokoladen finden ich persönlich  SCHMECKLICHST - alle Sorten...

In Schokolade enthaltene Tannine sollen sogar vor Karies schützen - sie verhindern Kariesbildung. Oxalsäure senkt die Säurebildung im Speichel.

Es gibt auch eine leckerliche Schokocreme mit hohem Kakaogehalt namens Choco, aus dem Bioladen, ohne Vollmilchpulver. Wenn es die morgens bei uns gibt, dämpft das manchmal sogar den Heißhunger auf Süßes am Tag - begleitet mit dem mütterlichen Hinweis...

,,Du hattest ja schon dick Schokolade heut' früh...!''

Viele Grüße von
emmi

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Antwort vom 29. August 2009

Süßigkeitenkonsum bei Kindern mäßigen

Schokolade macht glücklich - Bananen auch!

Das habe ich meinen Kindern auch immer gesagt,es hat aber nur bei einem geklappt.
Unser Großer war auch so ein Zucker-Junkie. Er kannte kein Ende. Jetzt langsam siegt die Einsicht,dass Bananen auch glücklich machen. Morten wurde von uns von Anfang an sehr kurz gehalten mit Süßigkeiten. Die ersten 2 jahre bekam er keinen Zucker (in keiner Form). Erst später als wir es erlaubten bemerkten wir schnell, wie maßlos er war. Er stürzte sich auf alles was süß,künstlich und "ungesund" war. Obst ließ er links liegen(davon hatte er die Zeit davor ja mehr als genug)- Haribo hätte er kiloweise in sich reinstopfen können.Der Kleine wurde relativ schnell mit Süßigkeiten konfrontiert-ehe ich mich versah hatte er mit einem halben jahr einen gezuckerten Löffelbiscuit in der Hand und im Mund.Ich war damals geschockt.
Tjark allerdings hat heute ein ganz natürliches Verhältnis zu Süßigkeiten.Manchmal nascht er auch gerne und viel und dann wiederum ruft er sich seine Portion Obst ab und lehnt Süßes ganz ab. Ich/wir haben das Gefühl,dass er durch den frühen moderaten Umgang mit Süßigkeiten gelernt hat gemäßigt damit umzugehen. Der Körper zeigt keine "Entzugserscheinungen" und deshalb ist Tjark ziemlich entspannt,wenn es heißt:" Jetzt erstmal nicht!Nimm ein Stück Obst!"
Aber, wie gesagt langsam beginnt auch Morten mit der "Heimlichnascherei" aufzuhören und bemerkt,dass ihm Obst&Co gut tun.

Dies habe ich gefunden:
Wird beispielsweise Schokolade verzehrt, erhöht sich im Gehirn die Konzentration von Serotonin - eines körpereigenen Glückshormons. Dieser so genannte Neurotransmitter sorgt für das Wohlbefinden zwischendurch. Serotonin überbringt an die Zellen nur gute Nachrichten: Glück, Zufriedenheit oder Entspannung. Wird Serotonin im Gehirn knapp, wirkt sich dieser Mangel auf die Psyche aus und schlechte Laune macht sich breit. Das Verlangen nach Lebensmitteln, die das Hormon wieder ansteigen lassen, nimmt automatisch zu. Jetzt ist bei vielen der Griff zur Schokolade eine übliche Reaktion. Doch auch Bananen oder Walnüsse sind gute Serotoninlieferanten!
Es ist ein guter Weg, sich mäßig, aber durchaus regelmäßig eine kleine Menge seiner liebsten Sünde zu gönnen
Und der Seele tut das kleine tägliche Genusserlebnis gut. Auch Kinder gewöhnen sich an weniger Süßes, wenn sie klare Regeln kennen und wissen, dass sie ihr Bedürfnis dennoch regelmäßig stillen können. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier!

  • Da fast alle Kinder Kaugummis lieben, bieten sich als Alternative zu Süßigkeiten auch zuckerfreie Kaugummis an.
  • Es gibt auch süße Alternativen, die ohne schlechtes Gewissen zu naschen sind, weil sie dem Körper auch Gesundes zuführen. Geeignet sind dafür Trockenobst, Studentenfutter, Minizwieback mit Kokos- oder Schokogeschmack, süße Reiscracker oder in der Weihnachtszeit schokolierte Früchte. Hier stecken nämlich neben Zucker auch noch einige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe drin.
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  • Tatsächlich glaube ich aber nicht,dass Biosüßigkeiten das Problem des Zucker-Junkies lösen.
  • Lieben Gruß,Kerstin
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5 von 5 (2 Bewertungen)
Mein Avatarmariem
Antwort vom 31. August 2009

Meine tochter liebt sie auch- darf sie aber nicht

Wenn ich meine Tochter so lassen würde wie sie wollte würde sie auch kiloweise süßigkeiten in sich hinein stopfen. Das problem ich bloß bei uns beiden das wir super viele gewichtsprobleme haben meine eltern hatten das nie bei mir im griff die folgen habe ich heute 31 KG Übergewicht. dieich nicht runterbekomme habe es nach beiden SS immer bis zu diesem punkt wieder geschafft. Das  praktische bei uns ist das mein Mann  im Frucht und gemüse großlager arbeitet das heißt wir haben immer die tollsten obst und gemüse sorten zuhause. Un immer eine prall gefüllte Obstschale. ich versuche halt durch ein ständig wechselndes obst programm und nicht immer nur das standardprogramm das interesse hoch zu halten.  Klar gibts bei us auch mal eine schokolade ich versuch das aber durch klein portionierbare sache gering zu halten.

Liebe grüße mareyke
Bewertung:
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