|
|
Antwort vom 9. November 2009
Schreiben und Lesen lernen
Hallo Christiane, hast Du denn schon mal mit der Klassenlehrerin gesprochen. Ist das vielleicht nur eine subjektive Meinung von Dir, dass Dein Sohn Schwierigkeiten beim Schreiben und Lesen lernen hat ?
Überlegt mal, wie kurz die Kleinen erst in der Schule sind und was das für eine Umstellunmg sein muß. Ich kann mich gar nicht erinnern welche Fortschritte wir damals in unserer Schulzeit in welchem Zeitrahmen machten.
Ich denke, wir sollen die Kleinen nicht überfordern und vielleicht damit den Spaß direkt verderben. Natürlich müssen Grundsteine gelegt werden , aber zu streng sollte man in der ersten Zeit nicht mit seinem Kind und mit seinem eigenen Ehrgeiz sein.
Ich würde vielleicht mal mit der Lehrerin sprechen und sie fragen, was sie von Henry hält.
Liebe Grüße Ulli
|
|
|
franzi
|
Antwort vom 9. November 2009
Kleine Spielchen
Hallo Christiane,
meine Tochter tat / tut sich mit dem Lesen und dem richtig Schreiben auch sehr schwer. In der ersten Klasse haben wir dann aber ein kleines Spielchen entwickelt, um die Buchstaben zu hören. Wir sind z. B. das Alphabet durchgegangen und haben dann Tiere, Obst, Gemüse, e. t. c. mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben gesucht. Wenn sie ein richtiges hatte, hab ich die nächsten Beiden gemacht, weil sooo toll fand sie das auch nicht. :-) Aber man kann das schön zwischendurch beim Kochen oder an der Bushaltestelle spielen. Außerdem hab ich ihr ein Memory gebastelt, bei dem die Päärchen immer jeweils der Große und der Kleine Buchstabe des Alphabets waren. Wer das richtige Paar gefunden hatte musste ein Wort sagen, das mit dem Buchstaben anfing, oder in dem der Buchstabe vorkam (musste aber vorher angekündigt werden).
Außerdem hilft natürlich das Vorlesen. Manchmal habe ich nur bis dahin gelesen, wos richtig spannend wurde und dann musste sie den Rest allein lesen. Das hat ein bißchen den Anreiz gegeben.
Dann ist mir noch aufgefallen, dass viele Eltern Leseanfängern gleich "richtige" Bücher zum Lesen geben, davon bin ich aber ziemlich schnell abgekommen und habe wieder die Kleinkindbücher rausgekramt, weil hier meist nur wenig Schrift aber sehr viel Bild ist. Es ist doch toll, wenn auch ein Lesemuffel von sich behaupten kann ein ganzes Buch gelesen zu haben.
Einen guten Trick habe ich mir von meiner Freundin abgeschaut, die hat gegenüber von der Toilette erst ein Alphabetposter und dann eine Anlauttabelle geklebt. Wenn Kinder gelangweilt auf dem Klo sitzen kann sowas ein echt toller Anreiz sein.
Ansonsten würde ich einfach mal die Lehrerin fragen, wie du deinen Sohn am besten fördern kannst.
Erst mal viel Glück und hoffentlich auch bald wieder viel Spaß beim Lernen
Franziska
|
|
|
|
Antwort vom 10. November 2009
Lese -und Schreibprobleme
Bei mir war es so:
Meine Tochter ist wirklich superduper in Mathe!
Deutsch ist ihr ein Graus(bei meiner 2.übrigens genau umgekehrt).
Trotzdem ist das lesen super wichtig.Ich habe dann so Karten mit den jeweils gelernten Buchstaben geschrieben,und wir haben daraus Quatschwörter gelegt und viel gelacht.
Zum Beispiel hatten sie die Buchstaben:
A ,E, O,M, N,P,L
Oma,Popo,oder auch Popel...können daraus gelegt werden.
Ansonsten nicht locker lassen.Wir haben am Tag immer 10 Min.geübt-und es lohnt sich dran zu bleiben!
Alles Gute ,Katili
|
|
|
christianeh...
|
Antwort vom 10. November 2009
Lesen und Schreiben Lernen - kontinuierlich üben.
hallo zusammen,
herzlichen Dank für Eure Antworten auf meine Frage zum Thema Lesen und Schreiben Lernen! Dass wir kontinuierlich üben müssen, hat Henri schon ganz gut verstanden. Die Buchstaben erkennt er recht schnell wieder und diese kleinen Ratespielchen (ein Wort finden, das mit A beginnt und andere) machen wir auch mit wachsender Begeisterung.
Aber sobald zwei Buchstaben hintereinander stehen und eine Silbe ergeben, steigt mein Sohn aus und buchstabiert jeden einzelnen Buchstaben hintereinander weg. Ich bin auch in engem Kontakt mit der Klassenlehrerin und wir ziehen wirklich an einem Strang.
Henri nimmt während der Unterrichtszeit an einem Lesen und Schreiben Förderprogramm teil und hat offenbar damit zu kämpfen, dass er etwas nicht kann, was andere schon ganz locker hin bekommen. Er hat also sozusagen schon zwei Fronten, an denen er kämpfen muss: ssein Ego und diese verdammten Buchstaben... aber diese Idee, mit Buchstaben-Karten eigene Wörter zu kreieren ist klasse, das werden wir in jedem Falle mal ausprobieren.
Viele Grüsse,
Christiane
|
|
kathrin
|
Antwort vom 10. November 2009
Silben und Wörter spielerisch beibringen
Hi Christiane,
viele der Ideen oben für den Alltag sind ja wirklich klasse. Ich glaube, je weniger schulisch das Trainieren wirkt, um so besser nimmt ein frustriertes Kind etwas an. Wobei Dein Sohn natürlich nicht doof ist und den Braten schnell riechen wird, wenn Du versuchst, mit ihm zu üben.
Mir kam gerade noch die Idee, dass man evtl. den Adventskalender und diverses Spielkzeug einbeziehen könnte. Playmobil- und Legomännchen könnten kleine Post-its mit ihrer Bezeichnung erhalten, also "Polizist" auf den Polizisten kleben etc. Alles Interessante in der Wohnung kann man so "beschriften". Dann gewöhnt Henri sich an viele Wörter ganz unkompliziert. Franziskas Tipps finde ich in dem Zusammenhang auch super.
Und der Adventskalender könnte jeden Tag ein bis drei Wörter enthalten (je nach Schwierigkeitsgrad, an Nikolaus und Heiligabend ruhig fünf, die am Ende einen schönen, vielleicht Henri lobenden oder auch spannenden (Detektiv-)Text enthalten.
Mein Bruder wollte früher auch nie lesen. Erst als er Lexika und einen Atlas entdeckte, war er begeistert - kurze Texte mit interessanten Inhalten. Z.B. Kinderlexika enthalten ja auch viele Bilder.
Alles Gute für Euch!
Kathrin
|
|
|
sister
|
Antwort vom 11. November 2009
Lesen und Schreiben Lernen,
liebe Christiane, damit haben wir auch so unsere Probleme. Ich bestehe seit ein paar Wochen darauf, dass Dominik täglich 5 Wörter zu einem bestimmten Thema schreibt. Der Erfolg stellt sich inzwischen ein und er schreibt freiwillig mehr, weil es ihm anfängt, Spass zu machen. So ganz nebenbei nutze ich seine Sammelleidenschaft aus, denn er steht auf diese Bundesliga-Bilder zum Einkleben. Das interessiert ihn dermassen, dass er von allein anfängt, die Spielernamen etc. zu lesen. Ausserdem sind die Bilder numeriert, sodass auch noch eine Portion Mathe dabei ist. Ruckzuck sind nun die Zahlen im Hunderterbereich gelesen und verstanden, welche Zahl größer und welche kleiner ist. Kurzum, vielleicht hat Henry auch irgend eine Leidenschaft, die du hierfür nutzen kannst. ......und bist du sicher, dass die Schonfrist schon um ist, denn an unserer Schule müssen die Kinder z.B. erst am Ende der 2. Klasse Lesen und Schreiben können.
Liebe Grüße und viel Erfolg von Gunda
|
|
|
|
Antwort vom 12. November 2009
Lesen Lernen
Also ich finde diese Anlauttabellen auch furchtbar. Meines Erachtens völliger Blödsinn und für Kinder,die schon ziemlich logisch denken gar nicht nachvollziehbar. So muss ein Wort wie Katze erstmal aus den Buchstaben K wie Koffer ; A wie Apfel ; T wie Tasse ; Z wie Zitrone ;
E wie Esel oder Ente "erlesen" werden.
Aber leider wirst du daran nichts ändern können,wenn diese Art das Lesen zu lernen an eurer Schule so üblich ist.Aber denke daran,dass die Zeit es bringen wird. Ich finde es fast verfrüht,jetzt schon mit Förderprogrammen zu beginnen,obwohl das erste Halbjahr noch nicht einmal um ist. Bei uns wurde den Kindern mehr Zeit gegeben.
Lieben Gruß,Kerstin
|
|
|
dasdock
|
Antwort vom 1. Dezember 2009
Lesen uns schreiben lernen
|
|