Antwort vom 28. August 2010
Liebe Sonja,
seit der Geburt meiner Tochter Emma-Marie vor rund 6 Jahren bin ich dank einer Freundin auf die Homöopathie gestoßen.
Seit dieser Zeit habe ich mich durch eigenes großes Interesse so weit fortgebildet, dass mich sogar meine Heilpraktikerin manchmal um Rat bittet.
Also, sollte es noch einmal vorkommen, dass Dein Kind einen Anfall bekommt (es ist nicht gänzlich ausgeschlossen, dass es bei einem bleibt!), dann gebe ihm
- Aconitum D30 (5 Kügelchen) sofort nach Auftreten des Anfalls
- Spongia D3 oder D4 (5 Kügelchen) 15 Minuten nach dem Anfall, danach nur noch alle 30 Minuten, bis eine Besserung eintritt.
In den darauffolgenden Tagen dann 3 bis 4 Mal täglich.
Aber Achtung: Dein Kind gehört ins nächste Krankenhaus, wenn die Atemnot zunimmt, die Nasenflügel flattern, starke Einziehungen unterhalb des Kehlkopfes und zwischen den Rippen zu sehen sind oder gar Blaufärbung der Lippen und Pulsbeschleunigung auf 150 pro Minute auftreten.
Meine Tochter habe ich damals auch ins Krankenhaus gebracht, die Wartezeit (Anmeldung, Krankenkassenkarte vorlegen, Bericht wurde angefertigt, die Station musste gesucht werden, dann war der Arzt nicht da und wurde ausgerufen) war die Hölle für uns, ich würde beim nächsten Mal den Krankenwagen rufen.
Schlußendlich musste meine Tochter Kortison inhalieren, die Schwellung des Kehlkopfes ging dann relativ schnell zurück.
Leider hatte ich damals dazu noch kein homöopathisches Wissen, sonst hätte ich mir bzw. uns diese Prozedur sicherlich sparen können.
Leider habe ich keinen Kinderarzt-Tipp in Hamburg.
Ich habe einen ganz tollen Kinderarzt nach langer, langer Suche in Potsdam gefunden, jedoch ist das ein reiner Schulmediziner und belächelt die Homöopathie. Ich handhabe es seit geraumer Zeit so, dass ich neben dem Besuch beim Schulmediziner immer einen Besuch bei meiner Heilpraktikerin abstatte, sofern ich selbst nicht weiterhelfen kann.
- Vielleicht ist das ja eine gute Alternative auch für Dich?!
Bei meiner Tochter übrigens ist der Anfall bislang nicht mehr aufgetreten, da sie nun im 7. Lebensjahr ist, brauche ich auch keine Befürchtung mehr zu haben, denn meist sind ältere Säuglinge und Kleinkinder bis zum 4., seltener bis zum 6. Lebensjahr betroffen.
Alles LIebe
Melanie