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Kind ist neu im Kindergarten und nur auf die Erzieherin fixiert....


581.pngelamama
Frage vom 27. August 2007
Hallo, meine Tochter (12/2003) ist jetzt seit 2 Wochen im Kindergarten. Sie weint wenn ich sie dort abgebe......was ich noch als völlig "normal" einstufe, weil man es bei anderen "neuen" Kindern auch erlebt bzw. es von anderen Müttern ja auch schon gehört hat. Was mich aber ein bisschen beunruhigt ist, das sie nicht mit den anderen Kindern spielen will, sondern nur auf die Erzieherin fixiert ist. Die Erzieherin meinte schon im Scherz, meine Tochter sei ihr Schatten..... immer wenn sie die Gruppe verläßt, gibt es bei meiner Tochter wieder dicke Tränen, teilweise wird sie richtig hysterisch! Mit anderen Kindern spielt sie nur in Verbindung der Erzieherin. Ich muss dazu sagen, das meine Tochter ab ihrem 4. Lebensmonat täglich stundenweise von meinen Eltern betreut und "verwöhnt" wurde, weil ich wieder anfangen musste zu arbeiten. Mit knapp 18 Monaten, sind wir dann einmal wöchentlich in den Spielkreis gegangen, amit sie auch den Umgang mit anderen Kindern kennenlernt. Seit September 06 ging sie dort dann einmal wöchentlich für 3 Stunden allein in den Spielkreis (Vorbereitung für die Kindergartenzeit). Das klappt auch ganz gut, sie ging dort gern hin.... es gab keine Probleme auch keine Tränen beim Abschied! Aber seit April 2007 gab es dann irgendwie eine Wendung, da fing sie dann beim Abschied zu weinen. Sie wollte dort nicht mehr bleiben. Seit sie jetzt in den Kindergarten geht, darf ich auch zu Hause nicht mehr aus Ihrem Blickfeld weichen...... sie folgt nun auch mir wie ein Schatten. Sobald sie mich nicht mehr sieht, ruft und schreit sie..... fängt bitterlich an zu weinen, bis ich wieder in ihrer Nähe bin. Nachts wacht sie nun auch auf und weint.... dann holen wir sie meist in unser Bett.....!!! Ich mache mir auch Sorgen was die Nachbarn denken könnten, wenn die meine Tochter immer so schreien hören... nicht das die noch denken ich würde sie misshandeln. Ich bin völlig verzweifelt, mein Mann und ich machen uns große Sorgen, wissen nicht weiter! Meine Mutter meinte schon, wir sollten mal mit ihr zum Kinder-Psychologen gehen. Die Erzieherin meinte wir sollen noch abwarten..... es würde sich noch geben....... die Kindergartenzeit ist halt ein neuer Abschnitt im Leben unserer Tochter. Ich bin mir nicht sicher was richtig oder falsch ist.... ich weiß nur eins, das ich sehr verzweifelt bin.
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4 Antworten

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80.pngchristianeh...
Antwort vom 27. August 2007

Geduld und viel Nähe

liebe elamama, so ein kindergarten ist für sehr viele kinder in der anfangszeit eine echte "herausforderung" und ein erster großer "meilenstein": sie kommen als einzelnes kleines persönchen in eine "nach eigenen regeln" funktionierende - meist für sie auch noch wenig überschaubar große - gruppe hinein, was allein betrachtet schon eine gewisse "gefahr" birgt... unabhängig davon, ob und in welchem umfang dein kind vorher schon in einer tagesbetreuung (tagesmutter, krippe o.a.) war. dass sich deine tochter nach diesen gerade mal 14 tagen konstant und ausschließlich am rockzipfel der erzieherin bewegen mag, signalisiert doch nur, dass sie einen gewissen schutz benötigt. ihr solltet die erzieherin bitten (wenn sie das nicht sowieso tut), eure tochter beim vorsichtigen ersten kontakte-knüpfen zu unterstützen. sicherlich kennt sie die anderen kinder sehr gut und weiß, wer besonders gut zu eurer tochter passen könnte... auf das phänomen, dass eure tochter zu hause auf mal ebenfalls absolute nähe sucht, würde ich - selbst wenn das mitunter anstrengend sein ist! - erst mal mit viel zuwendung reagieren. gebt ihr eine chance, beim selbständig werden dem eignen tempo zu folgen. so signalisiert ihr, dass ihr ihre ängste ernst nehmt. je mehr gelassenheit und ruhe ihr dabei behaltet, desto schneller wird sie begreifen, dass sich ihr mit dem eintritt in den kindergarten ganz neue, tolle welten öffnen. alles gute, das wird schon!
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3 von 5 (1 Bewertung)
Mein Avatarsister
Antwort vom 27. August 2007

Manche Kinder brauchen eine etwas längere Eingewöhnungsphase,

als andere. Gerade weil deine Tochter doch recht behütet war sucht sie sich nun eine Bezugsperson, die möglichst nur für sie da ist. Mit den anderen Kindern wird sie schon warm werden. Versetze dich mal in ihre Lage: Du hast eine neue Arbeitsstelle und mußt mit 30 neuen Leuten klarkommen, auch nicht einfach, oder? Also, laß ihr Zeit und nimm dir soviel Zeit wie möglich für sie. Mein Sohn hatte auch anfangs Eingewöhnungsschwierigkeiten, hier halfen 2 Tricks: - ich habe bis 3 gezählt und ihn mit Schwung in die Erzieherarme übergeben, bestimmt ein halbes Jahr lang - ich zeigte ihm mein Handy und sagte den Erziehern, dass sie mich ja anrufen sollen, wenn es gar nicht mehr geht, ich würde dann sofort kommen. (das gab ihm absolute Sicherheit, funktioniert aber natürlich nur, wenn du das Versprechen auch einhalten kannst) Wegen der lieben Nachbarn würde ich m ir keine Sorgen machen. Sollte dich einer von ihnen ansprechen, erkläre halt die Situation. Wie Christiane schon sagte, das wird schon! Liebe Grüße von sister
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Antwort vom 27. August 2007

Kinder brauchen Wurzeln....

.....und die versucht deine Kleine gerade bei der neuen Erzieherin zu finden.Wie toll sie das schon gemacht hat -nach nur 2 Wochen!!! Sie hat die Erzieherin als Person anerkannt,die ihr Schutz und Hilfe bietet und die ihr eine feste Burg ist , in dem neuen Umfeld. Natürlich belegt es sie mit Anst,wenn auch diese Person aus ihrem Blickfeld verschwindet. Ablösungsprozesse laufen nie nur oberflächig und ersichtlich ab,sondern auch ganz tiefgründig und im Unterbewusstsein.Deshalb wird Eure Tochter Nachts auch des öfteren wach,da ihr kleines Unterbewusstsein hart zu arbeiten hat.Mit nächtlichem Rufen sichert sie sich sicherlich auch ab,ob ihr für sie da seid und schnell zur Stelle seid. Gebt Ihr Zeit und sie wird dieses Vertrauen finden,in der KiTa vertrauensvoll von der Seite der Erzieherin zu weichen und sich anderen Dingen zu widmen. Eine Kontaktierung einer Psychologin halte auch ich für viel zu früh und momentan eher kontraproduktiv. Alles Gute für Eure starke Tochter und für Euch
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529.pngkaddiebln
Antwort vom 29. August 2007

Deine Maus muß sich erstmal eingewöhnen...

Hallo, deine Kleine ist gerade erst 14 Tage in der Neuen Kita. Alles ist so Fremd, so groß, so viele neue Gesichter, ein ganz neuer Ablauf für die Kleine, da ist es doch nur allzu verständlich das sie sich an den Rockzipfel der Erzieherin hängt. Die Erzieherin ist momentan ihre ERSTE Anlaufstelle für alles was deiner kleinen Maus auf dem Herzen liegt. Die Tatsache das sie sich "noch" nicht den anderen Kindernwidmet liegt daran, daß sie sich womöglich ersteinmal ganz langsam an alles gewöhnen muß. Ich würde mir da an eurer Stelle keine Gedanken machen, es ist alles völlig normal und das aufsuchen eines Psychologen halte ich für völlig unnütz. Mein Sohn war damals auch stark auf die Erzieherin fixiert und als sie den Raum verließ da begann er sofort an zu weinen. Und vielen Eingewöhnungskindern erging es ganz genauso. Als er sich sicherer gefühlt hat, da begann er auch mit den anderen Kinder stück für stück Kontakt aufzunehmen. Er brauchte dafür eine ganze Zeit. Nicht jedes Kind ist gleich und fühlt sich von Anhieb wohl in der neuen Umgebung. Seht das einfach etwas entspannter und laßt eurer Kleinen die nötige Zeit für die Eingewöhnung (auch wenn sie etwas länger dafür braucht). Liebe Grüße Katja
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