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Ist das normal ???


westandy70
Frage vom 26. November 2007
Hallo zusammen, wir sind eine normale Familie, die aus meiner Frau, ihren 15jährigen Sohn, unserer fast 2einhalbjähriger Tochter und mir, der Papa besteht. Meine Frage bezieht sich auf unsere Tochter. Wie gesagt, sie ist fast zweieinhalb Jahre alt. Und meine Frage wäre, wie kann ein so kleiner Mensch die größeren Menschen so auf Trap halten. Sie macht eigentlich fast den ganzen Tag nur Mist (Tapete abreisen, irgentwas auseinandernehmen, immer das Gegenteil von dem was wir sagen), kurz gesagt sie hört nicht. Das " zu-Bett-bring- Ritual" ist auch ein Wechselbad der Gefühle. Mal bleibt sie gleich liegen, und mal da kann man so 25mal rein und sie wieder hinlegen. Man kann sie keine Minute aus den Augen lassen. Wir nehmen sie auch schon nicht mehr mit zu unseren Freunden, weil sie dort auch alles anfasst, herunter reißt, u.s.w. Wir sind schon fast am verzweifeln, weil nichts fruchtet. Wir haben alles ausprobiert. Meine Frage wäre, ist das normal?
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5 Antworten

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Mein Avatarannika21
Antwort vom 26. November 2007

was ist schon normal!??

Also ich sage dir es ist vollkommen normal! sie möchte ihre Grenzen austesten! Jedes kind hat seine bestimmte Entdenkungsphase! sie muss es doch erst mal lernen und verstehen was sie darf und was nicht! Nur nicht alles durchgehen lassen! Braucht sie vielleicht schon mehr Beschäftigung? also mein Sohn ist jetzt 3 Jahre alt und auch ein Wirbelwind aber ohne dem wäre es doch auch kein Kind oder? nur die Ruhe machts. aufjedenfall ist das nichts unnormales! Kinder möchten sich nunmal austoben. viel Glück das ihr es hinbekommt gruss Annika
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Antwort vom 26. November 2007

Also wenn ich ehrlich sein darf...

normal finde ich das nicht.Sicherlich testen Kinder ihre Grenzen aus-das ist auch ok.Aber Tapeten von den Wänden etc zu reißen finde ich doch extrem.Habt ihr bisher noch keine Grenzen konsequent gesetzt?Und oder braucht sie mehr Bestätigung,Beschäftigung?Bitte nicht falsch verstehen.Das soll kein Vorwurf sein,sondern ein Weg sein um die Ursache zu finden.Denn dann kann man helfen.Euch und der kleinen Maus.Denn so wie ich das< gelesen habe,ist es euch vor Freunden doch schon peinlich-und das darf es doch nicht sein,oder?
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880.pngfamilieschl...
Antwort vom 27. November 2007

Grenzen setzen, beschäftigen und weiter beobachten

Schön, das auch mal wieder ein Vater zeigt, das Kindererziehung nicht nur Müttern am Herzen liegt. Das finde ich toll. So, das erst einmal vorne weg und ein freundliches Hallo dazu, ich gebe Katili vollkommen recht mit dem,was sie euch rät. Möchte aber noch etwas anmerken. Um feststellen zu können, warum euer Augenstern so handelt, müsste man etwas mehr über euch erfahren. Wie sieht der Tagesablauf aus, wie verhaltet ihr euch, wenn die Kleine etwas macht, was sie nicht soll, wie ist das ganze Familienbild usw. So wie du die Situation beschreibst, ist es nicht nur ein Entdecken und Antesten von Grenzen, denn dann würde es in Phasen auftreten. Eure Tochter scheint für ihr Alter recht massiv vorzugehen. Bitte macht euch klar, das dieses Verhalten nicht wirklich bewusst ist, wie bei einem Erwachsenen zum Beispiel, der genau überlegt, was er wie und wem zumuten kann oder ausprobieren will. Das Verhalten von Kindern ist oft ein Reagieren auf äußere Einflüsse. Darum möchte ich euch noch einen weiteren Rat geben, zu dem was Kati schon angemerkt hat. Wenn ihr nicht zurecht kommt, dann könnt ihr euch Hilfe holen. Sich einzugestehen, dass etwas nicht so läuft wie es soll, ist der erste Schritt. Der nutzt aber nur, wenn im Zweiten die Ursache gefunden wird. Meist ist es nur eine Kleinigkeit mit großer Wirkung. Die Kunst ist, sie zu finden. Hier in der FL gibt es eine Expertin, die schon sehr gute Ratschläge gegeben hat, habe aber im Moment den Namen nicht im Kopf. Ich würde euch schon empfehlen wollen, einmal mit ihr in Kontakt zu treten. Ich wünsche euch alles Gute Claudia Schlüter
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880.pngfamilieschl...
Antwort vom 27. November 2007

Ich habe nochmal nachgeschaut, die Expertin heißt Kerstin

Du findest sie unter den Experten der FamilyLounge. Kerstin ist doch als Expertin für Erziehung eingetragen. Was ich bisher von ihr gelesen habe, fand ich sehr schlüssig und hilfreich. Kurzer Gruß Claudia Schlüter
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Antwort vom 28. November 2007

Es gibt leider kein Patentrezept...

und sicher ist es auch schwierig auf diese Frage nach "Normalität" so einfach zu antworten. Tatsächlich werfen diese geschilderten Situationen erstmal verständnisvolles Kopfnicken für die Gefühle der Eltern auf - andererseits lese ich dort auch keine , dem Kind zugewandten Worte. So kommt bei mir kurz das Gefühl hoch,dass sich Fronten verhärtet haben,die nicht so einfach aufzuweichen sind. Manchmal entstehen "Verhältnisse"die sich über lange Zeit entwickelt haben,die man aus den Augen verloren hat,die sich konditioniert haben und später zu großen Problemen werden. Kleine Kinder und große Kinder zusammen zu erziehen (Pupertär und Trotzphase) ist tatsächlich ein schwieriges und anstrengendes Unterfangen-dass dabei evtl.eine Person ins Hintertreffen geraten kann ist nicht von der Hand zu weisen. Vielleicht ist Eure kleine Tochter diese Person? Durch extreme Aufmerksamkeitsaktionen erfährt sie direkte Reaktionen auf ihre Person. Nur Ihr seid in der Lage dieses bestehende Verhältnis umzukehren-nicht Eure Tochter!!! Zeit und Zuwendung,Vertrauen und Konsequenz sind hier hilfreich. Auch Hilfe von außen-wie oben schon von Claudia Schlüter genannt - sollte man in die engere Wahl nehmen. Mein Patentrezept für unsere Familie in Krisensituationen ist ein 10 Punkte-Fragenkatalog,dessen ehrliche Beantwortung und der eigenen Reflexion häufig schon ein Schlüssel zur Veränderung sein kann. o Was schätzt Ihr an Eurem Kind? Wisst Ihr,warum es Euch gefällt? o Was macht Euch an Eurem Kind zu schaffen?Habt Ihr eine Vermutung,warum Ihr manche Eigenarten nicht mögt? o Wie viel Zeit habt Ihr in dieser Woche gemeinsam mit Eurem Kind verbracht? o Könnt Ihr mit Eurem Kind spielen und Euch dabei von ihm leiten lassen? o Wann habt Ihr Euer Kind aus welchem Anlass gelobt? Erinnert Ihr Euch noch,wie ihr was gesagt habt? o Aus welchem Anlass habt Ihr Euer Kind getadelt?Könnt Ihr Euch an diese Worte erinnern? o Wie oft sprecht Ihr (Partner) über das Kind? Kommt es dabei zum Streit? o Wie sähe das Leben ohne das Kind aus? o Wie oft könnt Ihr Euch aneinander freuen? Wie drückt Ihr Eure Freude aus? o Wie oft könnt Ihr mit Eurem Kind heiter sein,mit ihm lachen? Habt Ihr bemerkt,dass das dem Kind gut tut? Ich wünsche Euch alles Liebe, Kerstin
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