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Einige fragen auf ein mal


Frage vom 10. August 2008
Hallo Ich bin jetzt in der 33 Schwangerschaftswoche und habe so meine bedenken wie es denn sein wird wenn die kleine Maus da ist. Ich habe bereits eine 4 Jährige Tochter und habe einfach Angst das sie dann zu kurz kommen könnte. Noch freut sie sich riesig auf ihre Schwester doch wird das auch so bleiben? Was mich entsetzt ist das ich so unheimlich leicht reizbar bin. Ich bin neulich meiner Tochter gegenüber sogar laut geworden was eigendlich nicht meine Art ist. Dabei ist mir doch vollkommen klar das sie nur mal wieder testet wie weit sie wohl gehen kann. Es tat mir dann auch schrecklich leid aber wie soll man ihr das dann begreiflich machen das Mama viele Sorgen hat und deshalb aus der Fassung geraten ist. Die Probleme mit den Ämtern geben mir dann auch noch zusätzlich den rest. Hat irgendjemand einen Tipp wie ich etwas ruhiger werden kann? Ich will meine Tochter nie wieder so anschreien.
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Antwort vom 11. August 2008

und eine lange Antwort auf Deine vielen Fragen ;-)

Liebe Jeanette, es ist ganz normal, dass Du in diesen letzten Wochen vor der Geburt besonders reizbar bist. Bald ändert sich ja einiges bei Euch und auch die Geburt (vor der man ja doch Respekt hat) rückt unausweichlich näher auf dich zu - da spielen die Hormone natürlich verrückt. Ich denke schon, dass Du Deiner 4-Jährigen begreiflich machen kannst, dass es Dir zur Zeit einfach manchmal nicht so gut geht. Ich finde es gut, wenn die Kinder früh lernen, dass man als Erwachsener auch nicht immer perfekt ist. Ich finde auch es beweist große Achtung gegenüber Kindern, wenn man sich als Erwachsener nach einer entgleisten Situation bei ihnen entschuldigt - die Kinder werden Dir verzeihen und sich ernstgenommen fühlen. Und Du selber schaffst es vielleicht einfach durch diesen Vorfall (so will ich meine Tochter nie wieder anschreien), dass Du Dich nächstes Mal daran erinnerst und ein wenig ruhiger bleibst. In den Wochen vor der Geburt meines dritten Kindes hatte ich eine ganz ähnliche Situation, habe bei einer eigentlich kleinen Sache ziemlich überreagiert und war hinterher am Boden zerstört und hatte große Schuldgefühle. Ich habe dann wie oben beschrieben gehandelt. Vielleicht hilft es Euch beiden, wenn Ihr ein Wir-Gefühl entwickelt, gemeinsam überlegt, wie es wohl mit dem Baby wird, schön, aber auch anstrengend und wie jeder von Euch dann mithelfen kann. Bezieh Deine Tochter einfach eng mit ein in dieses Thema, mit positiven wie negativen Aspekten. Ich hatte die ähnliche Befürchtung, als meine beiden Jungs sich unbändig auf ihre Schwester gefreut haben - dass sie hinterher enttäuscht sein könnten. So hab ich immer wieder erzählt, dass Babies am Anfang auch oft langweilig sind und viel schlafen oder auch schreien und anstrengend sein können. Und dass sie dann erst langsam langsam immer mehr lernen und dass wir dabei zuschauen und ihr dabei helfen können. Meine Befürchtungen haben sich bisher alle nicht bewahrheitet, die Kleine ist jetzt 3 Monate alt und die Jungs (3 und 5) nehmen sie so wie sie ist. Freu Dich drauf! Es werden sich alle jetzigen Befürchtungen in Luft auflösen und Ihr werdet es sehr schön miteinander haben! :-) Alles Gute, giu
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85.pngkirsten_sch...
Antwort vom 11. August 2008

auf dem besten weg

hallo jeanette, denke du bist auf dem besten weg, die situation zu meistern. allein deine erkenntnis und deine fragestellung hier in der familylounge beweisen, dass du das "problem" verantwortungsvoll angehst. sollte es wieder zu einer stresssituation kommen (was ganz normal ist aufgrund der hormonellen veränderungen - und in deiner situation noch sozialem stress) versuche dir gleich das bild deiner tochter vor augen zu führen, als du sie angeschrien hast - und wie schrecklich das für dich war. mit diesem bild vor augen, wirst du bestimmt nicht mehr so leicht die beherrschung verlieren. darüber hinaus kannst du einer vierjährigen schon gut erklären, wie anstrengend es für eine frau ist hochschwanger zu sein - sowie ein kind zu gebären, stillen, wenig zu schlafen etc. wenn das baby da ist, versuche deine tochter so viel wie möglich in dessen pflege zu integrieren - sie kann dir z.b. vor dem stillen den bh aufmachen, ein spucktuch holen und wird stolz sein, wie toll ihr zusammen das kleine versorgt. und trotzdem wird es auch phasen geben, in denen sie eifersüchtig ist - auch das ist eine normale entwicklung - durch die sie (mit deiner hilfe) durchmuss. wünsche dir alles gute, kirsten
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Antwort vom 13. August 2008

Danke fuer die Antworten

Meine Lady tritt munter umher und streicht mir den schlaf also antworte ich mal eben. Recht herzlichen dank für die Antworten. Ich werde mir die Tips zu Herzen nehmen. Denn mir wird jetz noch ganz übel wenn ich daran denke.... So watschel noch bissl durch die Wohnung und hoffe das sie wieder einschläft ^^
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